Am 02.04.2011 startet die Seite www.kunstpassau.de - Ziel: Kunst im öffentlichen Raum bekannter zu machen
200 Künstler gibt es in Stadt und Landkreis Passau- "mindestens", wie Künstler-Funktionär Hubert Huber schätzt. Von den etwa 1000 Kunstwerken im öffentlichen Raum dürften sich 300 alleine in Passau befinden. Konkrete Zahlen soll es nun durch die Freischaltung des neuen Online-Portals www.kunstpassau.de am Samstag geben. "Die Kultur-Region Passau soll darin umfassend präsentiert werden", so Klaus Froschhammer vom Landratsamt. Und Rita Loher-Bronold vom städtischen Kulturamt ergänzt: "Der Internet-Auftritt soll nicht nur die Fremd-, sondern auch die Eigenwahrnehmung stärken." Darauf zielt der von Markus Lechner (Neue Presse Multimedia GmbH) gestaltete Web-Auftritt ab. Das Portal präsentiert sich mit aktuellen Geschichten der lebhaften Passauer Kunst-Szene. Regionale Künstler können sich auf der Seite nun selbst vorstellen und auf ihre Termine und Ausstellungen hinweisen. "Das ist eine bisher nicht dagewesene Chance für alle Kulturschaffende", freut sich Hubert Huber. Rita Loher-Bronold erhofft sich, "dass alle Kommunen und Institutionen ihre vorhandenen Kunstwerke unter www.kunstpassau.de eintragen." Das Regionalmanagement des Wirtschaftsforums der Region Passau hat erfolgreich zwischen Künstler, Stadt und Landkreis vermittelt. Katja Kurzke vom Regionalmanagement freute sich über die gelungene Zusammenarbeit. Dabei verwies sie auf die derzeitigen Anstrengungen für Kunst im öffentlichen Raum. Auf einer Broschüre sind beispielhaft das Naturbad Breitenberg, das Edelstahl-Kreuz bei Fürstenzell, der Skulpturenpark der jüngst verstorbenen Bildhauerin Renate König-Schalinski am peb oder die Sitzsteine in Aldersbach erfasst. Dies sind Belege für den hohen Stellenwert von Kunst in und um Passau. Doch der Bezirksvorsitzende vom Berufsverband Bildender Künstler Hubert Huber weiß: "Am wichtigsten für die Kunstschaffenden ist der öffentliche Ankauf ihrer Werke." Post und privatisierte Kliniken fielen als Auftraggeber weg. Daher müssten positive Beispiele der Region noch mehr ins Rampenlicht gerückt werden.

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