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Leonhardimuseum Aigen a.Inn

Museum rund um den Schutzpatron für das Vieh

St. Leonhard im Leonhardimusuem Aigen a.Inn. Foto: Leonhardimuseum

St. Leonhard im Leonhardimusuem Aigen a.Inn. Foto: Leonhardimuseum

In Aigen a.Inn bei Bad Füssing gibt es ein Museum, das komplett dem Heiligen Leonhard gewidmet ist. Mit der Dauerausstellung “Die Verehrung des Hl. Leonhard“ möchte man die Vielfalt der Leonhardiverehrung, die im 11. Jh. von Frankreich ausging und in ganz Europa zu finden ist, dem Besucher näherbringen.

Aigen a. Inn ist für seinen Leonhardiritt bekannt, der jährlich am ersten Sonntag im November Reiter und Besucher aus ganz Bayern und dem benachbarten Österreich anzieht. Bereits seit dem Mittelalter ist die Verehrung des heiligen Leonhard hier bezeugt. Die Wallfahrt geht Berichten zufolge auf eine vom Inn angeschwemmte hölzerne Leonhardifigur zurück und ist eine der ältesten in Bayern. Wo, wenn nicht hier, wäre der perfekte Ort für ein Leonhardimuseum?

Der heilige Leonhard, zunächst Schutzpatron der Gefangenen, wird auch als „Kettenheiliger“ bezeichnet. Er wird als Nothelfer angesehen, vor allem aber als Schutzpatron für das Vieh, insbesondere für die Pferde.

Würdinger. Foto: Leonhardimuseum

Würdinger. Foto: Leonhardimuseum

Ausgestellt werden über 200 Votiv- und Opfergaben aus Eisen, Wachs, Silber und Holz. Darunter befinden sich Eisenfiguren in menschlicher und tierischer Form aus dem 11. u. 12. Jahrhundert (z.B. „Die Würdinger), sowie viele weitere Exponate zur Geschichte der Leonhardiwallfahrt.

Der Verein der Freunde des Leonhardimuseums Aigen a.Inn e.V. präsentiert ab April 2017 wieder eine neue Sonderausstellung:

Der Verein der Freunde des Leonhardimuseums in Aigen a.Inn ist auf die Suche gegangen und zeigt in einer Sonderausstellung vom 9. April bis 5. November 2017, was es zum epochalen Thema „ÜberSchrift“ zu entdecken gibt.

Klingendes Museum

Volksmusikgruppe Äfftamtam (Foto: © Herbert Pöhnl, Viechtach)

Volksmusikgruppe Äfftamtam (Foto: © Herbert Pöhnl, Viechtach)

Auch dieses Jahr wird die Ausstellungssaison im Leonhardimuseum wieder mit einem Volksmusikabend unter dem Motto „Klingendes Museum“ abgeschlossen.

Am 11. November um 19:30 Uhr treffen sich bekannte Volksmusikanten und Sänger im Leonhardimuseum in Aigen a. Inn unter dem Titel „Liab, Ehe und andere Katastrophen“.

Der aus Wasserburg kommende Bert Lindauer führt durch das Programm und erzählt zwischendrin immer mal wieder etwas Heiteres über die Freuden und Leiden der menschlichen Zweisamkeit.

Zu Gast sind diesmal

  • Die „Aubichl Musikanten“ aus dem Salzburger Pongau. Sie sind bekannt für humorvolle Lieder und „schmissige“ Stücke, die mit Steirischer Harmonika und Kontragitalle gespielt werden Kaspar Fischbacher und Peter Windhofer singen und musizieren schon viele Jahre zusammen.
  • Die „Äff-tam-tam-Musikanten“ bestehend aus Armin Weinfurter, Andreas Peschl, Alexander Lochstampfer, Johannes Lorenz, Andreas Weiß, Roland Pongratz und Thomas Hille aus dem Landkreis Regen. Seit 2008 machen Sie mit Geigen, Trompeten, Posaune, Akkordeon, Harfe und Kontrabass unverstärkte Volksmusik.
  • Der „Duschlhof-Gsang“ mit Barbara Frankenberger und ihrer Tochter Elisabeth und den beiden Söhnen Martin und Johannes. Sie singen seit ca. 5 Jahren zusammen und die Familie ist in Bayerbach/Rott auf dem „Duschl-Hof“ zu Hause. 2014 bekamen Sie eine Auszeichnung beim Alpenländischen Volksmusikwettbewerb für ihren reinen, homogenen Gesang und ihr typisch niederbayerisches Liedgut.
  • Die „Vilsleit’nmusi„. Sie bestehen schon seit 36 Jahren und sind über die Grenzen Bayerns hinaus durch Radio- und Fernsehsendungen bekannt. Zunächst spielten Sissi Kagerl und Harti Pilsner mit ihren Gitarren zusammen, aber seit 1992 ist Angelika Huber mit der Harfe dabei. Die Gruppe spielt mit Bandoneon, steirischer Harmonika und Harfe oder mit zwei Gitarren und Harfe. Sie haben dabei ihren ganz eigenen Musizierstil.

Der Eintritt kostet 15 Euro und reservierte Karten müssen bis 19 Uhr an der Abendkasse abgeholt werden.
Infos und Kartenvorbestellungen unter Tel.: 08537/91089 während der Öffnungszeiten (Di, Mi, Sa, Sonn- und Feiertage von 14-17 Uhr) oder per E-Mail unter info@leonhardimuseum.de

 

(Foto=Leonhardimuseum)_freie Verwendung

 

 

Geöffnet ist das Museum von April bis Mitte November immer Dienstag, Mittwoch, Samstag, Sonntag und Feiertags von 14 – 17 Uhr.

Nähere Informationen finden Sie unter www.leonhardimuseum.de

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