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Leonhardimuseum Aigen a.Inn

Museum rund um den Schutzpatron für das Vieh

St. Leonhard im Leonhardimusuem Aigen a.Inn. Foto: Leonhardimuseum

St. Leonhard im Leonhardimusuem Aigen a.Inn. Foto: Leonhardimuseum

In Aigen a.Inn bei Bad Füssing gibt es ein Museum, das komplett dem Heiligen Leonhard gewidmet ist. Mit der Dauerausstellung “Die Verehrung des Hl. Leonhard“ möchte man die Vielfalt der Leonhardiverehrung, die im 11. Jh. von Frankreich ausging und in ganz Europa zu finden ist, dem Besucher näherbringen.

Aigen a. Inn ist für seinen Leonhardiritt bekannt, der jährlich am ersten Sonntag im November Reiter und Besucher aus ganz Bayern und dem benachbarten Österreich anzieht. Bereits seit dem Mittelalter ist die Verehrung des heiligen Leonhard hier bezeugt. Die Wallfahrt geht Berichten zufolge auf eine vom Inn angeschwemmte hölzerne Leonhardifigur zurück und ist eine der ältesten in Bayern. Wo, wenn nicht hier, wäre der perfekte Ort für ein Leonhardimuseum?

Der heilige Leonhard, zunächst Schutzpatron der Gefangenen, wird auch als „Kettenheiliger“ bezeichnet. Er wird als Nothelfer angesehen, vor allem aber als Schutzpatron für das Vieh, insbesondere für die Pferde.

Würdinger. Foto: Leonhardimuseum

Würdinger. Foto: Leonhardimuseum

Ausgestellt werden über 200 Votiv- und Opfergaben aus Eisen, Wachs, Silber und Holz. Darunter befinden sich Eisenfiguren in menschlicher und tierischer Form aus dem 11. u. 12. Jahrhundert (z.B. „Die Würdinger), sowie viele weitere Exponate zur Geschichte der Leonhardiwallfahrt.

Der Verein der Freunde des Leonhardimuseums Aigen a.Inn e.V. präsentiert ab 24. März 2018 wieder eine neue Sonderausstellung:

Der Verein der Freunde des Leonhardimuseums in Aigen a.Inn ist auf die Suche gegangen und zeigt in einer Sonderausstellung vom 24. März bis 04. November 2018, was es zum epochalen Thema „ÜberSchrift“ zu entdecken gibt.

Heute geht das Schreiben ganz leicht per Email oder SMS über PC, Laptop, Smartphone etc. Eine Nachricht ist ganz schnell geschrieben. Aber woher kommt sie eigentlich, die Schrift? Wo kommen unsere Buchstaben her und wie haben diese früher ausgesehen? Das alles können Sie in dieser Sonderausstellung erfahren. Von der Höhlenmalerei über die Antike mit den Anfängen des Alphabets bis zur Erfindung des Buchdrucks und letztendlich zu unseren modernen „Schreibgeräten“.

Der Eintritt zu der Sonderausstellung kostet 3 Euro (mit Kurkarte 2,50 Euro). Für Kinder und Jugendliche kostet der Eintritt 1 Euro, Gruppen zahlen 2 Euro und eine Familienkarte kostet 5 Euro.

(Foto=Leonhardimuseum)_freie Verwendung

 

 

Geöffnet ist das Museum immer Dienstag, Mittwoch, Samstag, Sonntag und Feiertags von 14 – 17 Uhr.

Führungen finden jeden ersten Samstag im Monat (14 Uhr) und nach Vereinbarung statt.

Nähere Informationen finden Sie unter www.leonhardimuseum.de

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